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| Zunehmende Schwierigkeiten bei der Zündungseinstellung und geklapper im Motor erforderten eine genauere Untersuchung. Lange mußte ich nicht suchen ... der Kurbelwellenstump Zündungsseite ließ sich deutlich sichtbar bewegen. Die Kurbelwellenlager sind fällig. | |
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| Erst einmal Motor ausbauen, zerlegen, Teile bestellen, warten ... | |
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| Raus ist er schnell der Kollege ... | |
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| Rauf auf die Werkbank und los geht es ... | |
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| Die original Zündung. Dieses Gelumps wird weichen müssen. Also zumindest die Teile die ich so im Laufe der Zeit kaufte waren durchweg Müll. Mindestens 70% Ausschuß. Bei zwei neu gekauften Grundplatten besteht eine große Chance dass keine funktioniert. Die Umrüstung auf eine Zündung von Powerdynamo.biz (MZ-B) ist die Lösung. |
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| Ist alles durchaus vergleichbar mit MZ. Da es keine Dokumentationen gibt über die Zerlegung von IZH Motoren, ist es zumdindest hilfreich, wenn man schon einmal einen MZ-Motor in der Mache hatte. Der gemeinsame DKW Ursprung ist unverkennbar. | |
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| Die Unterlegscheibe ganz links sollte noch für viel Entertainment sorgen. | |
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| Primärantrieb und Kupplung. | |
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| Verschleiß nach 6.000 km ... | |
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| Den Motorblock habe ich auf der falschen Seite liegend geöffnet ... das ist eben nicht wie bei MZ :-) | |
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| Ursächlich für den Kurbelwellen-Lagerschaden war ein loses inneres Lagerschild. Das übersteht auf Dauer kein Lager, erst recht kein russisches ... | |
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| Mit diesem Getriebe sollte ich noch viel Spaß bekommen. | |
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| Eine Hälfte der geteilten Kurbelwelle samt Gehäuse und Lagerung. Vorteil dieser Konstruktion ist, dass das Gehäuse getrennt werden kann ohne die Wellen auszubauen. Das sollte sich für mich noch zum Vorteil erweisen ... Ob allerdings die Verbidung der zwei Wellen so perfekt ist entzieht sich meiner Kenntnis. Leider sind sowohl die Lagersitze im Gehäuse als auch auf der Welle über- bzw. untermaßig. Demontage geht ohne Wärme. Das hatte ich schon erwartet und war mit Loctite 648 darauf vorbereitet. | |
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| Eine Zündung von Powerdynamo, bekannt auch als MZ-B, sollte die mechanisch anfällige Kontaktzündung ersetzen. Natürlich gibt es noch nichts passendes für die Jupiter 5. Man schickte mir das nächst liegende, die Zündung für die 350er Jawa und bat mich um Entwicklungshilfe. | |
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| Die Vormontage offenbart, die Zündung passt so nicht unter den Deckel. Versuche mit verstellbaren Grundplatten wurden verworfen. Das Ganze wäre ansonsten noch höher gekommen. | |
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| Ein Schenkel der Grundplatte abgesägt und schon passt die Sache ins Gehäuse. Der Innenrand (Wulst) der Grundplatte muß noch etwas abgeflacht werden. Der Rotor schleift andernfalls an der Grundplatte. Entweder eine kürzere Schraube verwenden oder eine passende Hülse mit 15 mm Länge. | |
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| Der Rotor passt nicht allzu gut in seinen Sitz im Lichtmaschinen-Rotor. Es ist einigermaßen schwierig diesen zu zentrieren. Auch ist der "Keil" am Stumpf des Lichtmaschinen-Rotors ziemlich weich. Die Gefahr besteht, dass der Zündungsrotor nicht richtig sitzt und durchdreht. Ich habe mit ein wenig Teflonband aufgefüttert und die Schraube gesichert. Sollte es nicht halten, werde ich langfristig mit dem alten Zündnocken einen neuen Zündungsrotor bauen. Benötigter Durchmesser ist 13.20 mm. Aber erst einmal funktioniert alles. | |
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| Klappe zu ... | |
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| Zündzeitpunkt Es gibt leider nur wenig verlässliche Informationen über den korrekten Zündzeitpunkt. Ich habe schon verschiedene ausprobiert und mich letzt endlich an Jawa orientiert. Selbst das russische Handbuch für die Jupiter 3 schreibt von 2 - 2.6 mm vor OT. Ich habe die MZ-B fest auf 2.5 mm eingesstellt. |
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| Einfahr- und Getriebedrama Erste Probefahrt auf Feldwege, dann Helm uff und Mobilfon eingesteckt. Rauf auf die Landstrafle. Nach einer langen Steigung kommt ein ewig langes flaches Gefälle ... kurz darauf den ersten Klemmer eingefahren, Kuplung ziehen, Motor aus, Kupplung kommen lassen Motor wieder an. Das schon nach erst 3 Kilometern. Die restlichen 7 verliefen zufriedenstellend. Donnerstag Freitag Motor ausgebaut und zerlegt. Klemmspuren sind heftig, bei einem Kolben ist sogar der Kolbenring eingeklemmt in der gestauchten Ringnut. Samstag Klemmspuren aus den Zylindern entfernt, Kolben befeilt und beschliffen. Ringnut des linken Kolbens ein wenig aufgedremelt. Natürlich zerbrach der eingeklemmte Kolbenring bei der Demontage aber ich hatte noch Ersatz. Der Motor lag nun montiert auf der Werkbank und allles war gut. Sonntag Später dann eine etwas größere Probefahrt, 30 km in Umland ... alles gut. |
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| Die 29 sollte eigentlich ausserhalb des Gehäuses sitzen. Unterhalb der automatischen Kupplungsbetätigung (17). Dadurch, dass sie aber innen sitzt, kann die 26 nicht mehr richtig in die 23 eingreifen und die Schaltung kann blockieren. Dadurch dass sich die 7 nach links verschiebt, stimmt wohl auch die Distanzierung der 14 nicht mehr ... Übrigens habe ich die 22 schon 2x verloren und wiedergefunden und die 21 1x verloren und nicht wiedergefunden, dann aber durch eine Kugelschreiberfeder ersetzt. |
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| Ich glauebe insgesamt habe ich den Block 4x auseinander und wieder zusammen gebaut bis das Getriebe richtig funktionierte ... Nun weiß ich wie es geht. |