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| Als ich Anfang des Jahres als Treffenausrichter einspringe, ahne ich noch nichts von dem was auf mich zukommen wird. Es war nicht die Organisation des Treffens, nein das war kein Ding. Es waren frustrierende Gespräche mit überheblichen Vereinsvorsitzenden und mit sich zur Wiederwahl anpreisenden Bürgermeisterinnen. Der überhebliche Vereinsvorsitzende des Angelvereins wollte für die Nutzung seiner Toiletten 500 € Miete, 15ß € Reinigung und 1000 € Kaution. Ich glaube er wollte uns einfach nicht der Depp. Kurz bevor ich aufgeben wollte kam der entscheidende Tip vom Berni. Der Platz des Vogelsberer Gespanntreffens sei geeignet und nicht allzu teuer. Kurzerhand kontakt nach Feldatal aufgenommen und ausschließlich auf freundliche und hilfsbereite Menschen gestoßen. Der Chris empfahl mir noch eine lokale Hopfenkaltschale und so nahm alles seinen Lauf. |
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| Alles gepackt und verladen. Die Mamuf, Brennholz, Campingzeuch und vieles mehr ... |
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| Viel Arbeit war es nicht. Anträge bei Ämtern, Gebühren, Gestattungen, Sperrzeitverkürzungen, Getränke, Brötchen und Lagerfeuerholz. OK das Holz musste ich erst noch aus dem Wald holen und für jemanden der so etwas noch nie gemacht hat ist das durchaus eine anstrengede und spannende Aufgabe. |
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| Langweilig Fahrt auf der Autobahn. Das sollte jedoch der einzig langweilige Zeitpunkt des Wochenendes bleiben. |
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| Schließ war alles erledigt und Mittwoch früh rolle ich mit dem unbeugsamen Utz und einem Anhänger gen Norden. Der Utz ist ein solider, immer arbeitsbereiter VW Bus von unserem lieben Justus. Die Karre will arbeiten, nur so fühlt der Utz sich wohl. Vollgestopft mit Campingzeug, ein klein wenig Brennholz und eingebremst von einem riesigen Anhänger der wiederum die Mamuf und Brennholz beherbergte. Er hat seine Aufgabe zurückhaltend aber mit viel Kraft bewältigt, so wie es seine Art ist. |
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| Angekommen in Windhausen. Noch liegt der Platz leer und verlassen da. Lediglich die Windräder summen ihr unaufdringliches aber beständiges Lied. |
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| Angekommen geht der Spaß erst einmal so richitg los. Alles ausladen. Wobei mich das Brennholz doch erst einmal zum Nachdenken zwang. Eingeladen habe ich es in der Firma mit dem Gebelstapler welcher mir hier leider nicht zur Verfügung stand. Ich habe den körperlichen Arbeitsanteil doch etwas unterschätzt. Mamuf abladen, Holz abladen dann Getränke holen ... 70 Kisten in den Utz stapeln und am Platz wieder raus räumen. Das zerrte echt an meiner nicht vorhandenen Kondition. Aber was soll's jeder Gang macht schlank ... Hat aber auch Spaß gemacht mal wieder was mit den eigenen Händen zu machen. Da gibt es einen Song von Keb' Mo, "keep it simple" heißt der ... I just wonna go somewhere, use my hands and keep it simple. |
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| Eine Ladung Getränke für durstige Kehlen ... |
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| Irgendwann ist das alles erledigt und ich frage mich ob überhaupt jemand kommen wird. Mitten rein in diese Trüben Gedanken höre ich das Knattern einer Ural und der Spaß kann beginnen. |
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| Der kleinere Teil des Brennholzes. |
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| Der Jürgen kommt mit seiner neu aufgebauten 750er. Der Russenjesus, die Caro, der Günni, der DAG, der Felix ... ich fange an mich zu entspannen. Auch die siegerländer Ecke fängt an sich zu füllen. Ich freue mich über meine Gäste die trotz des schlechten Wetters schon am Mittwoch anreisen. Sehr nett ist es auch den Jens mal kennen zu lernen. IZH Fahrer seit vielen Jahren und Ausrichter des nächsten Treffens. Wenn es irgendwie geht, dann werde ich dabei sein. |
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| Ein überschaubarer Kreis am Lagerfeuer beschließt den Abend für mich ziemlich früh. Unbestätigten Meldungen zur Folge muss ich wohl mehrfach in meinem Luxussessel eingeschlafen sein. Kann ich aber irgendwie nicht glauben ... |
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| Mamuf posiert. |
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| Am nächsten Morgen dann bahnt sich perfektes Sommerwetter an. Ich starte die Mamuf, wecke dabei warscheinlich 90% der schlafenden und hole die Frühstücksbrötchen. |
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| Ich habe gerade sehr viel Freude an dem Krad. |
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| Fast fertig. |
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| Der Jürgen, einer der frühen Gäste. |
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