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Pfingsten 2009. Es ist mal wieder soweit. Das Zentralkomitee der AIA bittet zum Sölkpasstreffen nach Oberwölz.
Ein Treffen von Liebhabern der Yamaha 2 Ventil Einzylindern und mehr oder weniger kuriosen Alteisen jeder Farbegebung. Liebevoll "Gelump" oder auch "Geraffel" genannt, von denen die es sich verdient haben. Manche sagen auch Schwemmgut dazu ... was natürlich nicht sehr nett ist.
Macht aber niXS, ist doch diese Geraffelecke das Sahnehäubchen des Treffens.

Geraffel wird vorbereitet.

Die letzten Tage vor dem Treffen sind wie immer angefüllt mit hektischer Betriebsamkeit. Letzte Arbeiten am Mopped, Ausrüstung muß noch beschafft werden und irgendwie glaubt man es wird mal wieder nichts fertig. Was natürlich Unsinn ist ...

Des kahlgryndigen "Containerfrachter"

Die Enfield ist schwer beladen. Ich bin fast eine Woche unterwegs und es soll mir an nichts mangeln. Auch nutze ich die Gelegenheit ein paar Kleinteile wie Telegabel, Hinterradschwinge und Gabelbrücken auszuliefern.
Mittwoch früh geht es los. Das Ziel für diesn Tag ist Rosenheim / Niedermoosen.

Kurz vor Niedermoosen, meiner ersten Station am Mittwoch Abend.

Nach einem wirklich netten Abend beim Bernhard und Familie geht es früh am Donnerstag morgen weiter. Auf netten Landstrassen durch das Berchtesgadener Land nach Österreich. Über den Radstädter Tauern nach Oberwölz.

Grenzübertritt in der Nähe von Berchtesgaden. Man beachte den Wechsel des Strassenbelags.

Ich erlebe an diesen zwei Anreisetagen nur perfektes Wetter. Leicht bewölkt und nicht allzu warm. Die Enfield läuft wie ein Glöckchen und ich bin rundum zufrieden. Nach der chaotischen Wintertreffen-Situation dieses Jahr wird es Zeit, mal wieder völlig entspannt zu reisen.

Mauterndorf - kurz vor dem Ziel.

Die letzten 50 km sind ein Traum. Sonnenschein, wenig Verkehr und kleine kurvige Strassen durch verträumte Dörfer. Fast möchte ich nicht ankommen sondern immer weiter fahren. Kurz vor Oberwölz jedoch steigert sich die Vorfreude aufs Treffen und als der Platz in Sicht ist bin ich froh angekommen zu sein.

Donnerstag Mittag 13.30. Als Zweiter auf dem Platz entdecke ich einen völlig enstpannten Justus.

Leer liegt der Platz vor mir. Lediglich der Justus hat sein Lager schon aufgeschlagen. Wir begrüssen uns nahezu wortlos wärend die Jura ihr verlockendes Lied summt. Das langhubige Lied der Enfield verstummt - nicht so plötzlich wie bei einem Kurzhuber - nein, langatmig fast ein wenig wehmütig haucht er sein Leben für den heutigen Tag aus. Die Energie der Schwungmasse läßt den Einzylinder noch ein paar Umdrehungen weiterdrehen ... auch ohne Zyndungen.

Die Enfield kommt zur Ruhe.

Nach einem belebenden Espresso fange ich an mein Lager aufzubauen. In Erwartung des schlechten Wetters baue ich mir eine Trutzburg. Doch es sollte alles ganz anders kommen.

Aufgrund des angekündigten Wetters habe ich mich mal auf nasse Regentage eingestellt.

Der Justus beobachtet, bietet seine Hilfe an - welche ich aber ablehne ... Da bin ich stur, ein Lager muß man sich noch immer alleine aufbauen können.
Justus schmunzelt und widmet sich dem Bertel.

Justus schräubelt ein wenig am Bertel.

Der Bertel, nach dem Tauerntreffen erstmals wieder im Einsatz, wollte nicht so wie der Justus sich das vorstellte. Er sollte noch für viel Kurzweil sorgen.

Hoch konzentriert.

Diese Stunden auf dem Platz waren sehr schön. Entspannend und ruhig. Jeder wurschtelte so vor sich hin, ab und zu einen Espresso, und warten auf weitere Ankömmlinge.

Die Ruhe vor dem Sturm.

Als nächstes kam der André, mit dem Autowagen und dann die Gitti, mit der SR. Auch der Riege ließ nicht mehr lange auf sich warten. Lediglich die Aschaffenburger Reisegruppe ließ sich noch ein wenig Zeit.

Das Getüm, gelenkt vom Roger, ist samt dem Aschaffenburgern angekommen. Bisher ist es quasi ein Stammtischtreff ...

Diese Reisegruppe ist um 5.00 in Aschaffenburg gestarten und hatte den optimistischen Plan um 17.30 auf dem Platz zu sein. Bei ausschließlicher Landstraßennutzung.

Ein feiner Spruch!