Pos1



Ein fantastischer zweiter Reietag kündigte sich an. Sonnenschein, kalt und klar.

Morgens in Niederbayern.

Ich ziehe nach einem altbayerischen Frühstück mit Weißwurst und Brezeln gesättigt los. Ich kenne den Weg und kann mich vollkommen meinen Gedanken hingeben. Die IZH läuft nach wie vor wunderbar und ich denke darüber nach, weswegen ich überhaupt so früh schon wieder auf dem Heimweg bin.

Pause in Eichstätt.

Ich komme gut voran und schaffe tatsächlich einen 50er Schnitt inkl. aller Pausen. Das ist nicht schlecht für so ein kleines 2-Takt-Gespann.

Eingeparkt.

Um 15.00 bin ich wieder zu Hause. Elke hat mich schon vorgewarnt. So viel Schnee hat es hier noch nicht gegeben seit wir hier wohnen. Ich denke noch "ja klar, ich komme gerade aus den Alpen, was soll mich da noch stoppen ..."

Hofeinfahrt

Ich biege in unseren Hof ein und schon stecke ich fest. Ups .. das hatte ich nicht erwartet.

Gebremst.

Nach wirklich freudigster Begrüßung packe ich die Schneeschaufel ein letztes Mal aus um das Gespann auszugraben.

Ausgrabungen.

Ich brauche noch ein paar Versuche um zumindest meinen provisorischen Parkplatz unter Dach zu erreichen. Das mit der Scheune versuche ich gar nicht erst. Dazu müsste ich einige Kubikmeter Schnee beiseite räumen und dazu bin ich mittlerweile zu schwach.

Selina hilft mir trotz gebrochenem Arms eifrig.

Ein erneuter Versuch ...

Und geschafft.

Einen Tag nach meiner Ankunft liege ich mit einer Virus-Infektion komplett flach. Ich falle fast die ganze Woche aus arbeitsmäßig ...

Vielleicht hat mich ja mein Körper dazu veranlasst vorzeitig abzureisen. Die Vermutung liegt nahe.