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| Im April 2011 ist es wieder soweit. Es gilt die "Wüste Geschichte" vom letzten Jahr weiter zu schreiben. Wieder bin ich beruflich unterwegs. Messebau in Las Vegas. Ein wenig neugierig bin ich schon auf diese Stadt. Der immer blaue Himmel, die immer warme Luft ... Doch erst einmal die Anreise. Direktflug mit Condor von Frankfurt nach Las Vegas. 11 Stunden im rand vollen Flieger. Ich habe das Gefühl, die setzen die Sitzreihen von Jahr zu Jahr enger. Schrecklich ... Irgendwann ist auch das einmal vorbei. Gegen Mittag landen wir in Las Vegas. |
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| Taxifahrt zum Hotel. |
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| Ich checke im Hotel ein. Eigentlich kein Hotel im klassischen Sinne. Eher eine Apartement Siedlung. |
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| Offene Küche. |
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| Das Apartement ist riesig. Großer Wohnraum mit überdimensionalem TV, Kamin, Sofa, großes Bett. Eine offene Küche mit Vollausstattung und natürlich ein großes Badezimmer. Das Ganze noch nicht einmal teuer. Auf jeden Fall ist mir das lieber als jedes Hotel. |
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| Mein Büro. |
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| Erst einmal ankommen. Wie immer kämpft meine innere Uhr gegen die Zeitverschiebung. In der ersten Nacht wache ich um Mitternacht auf und kann nicht mehr schlafen ... um 1:00 sitze ich vor dem Rechner und arbeite bis zum darauf folgenden Mittag. |
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| Convention Center Drive. Ganz hinten am Horizont ist der "Strip". |
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| Erste Erkundungen folgen. Lage checken auf der Messe, Registrierung, beim Hallenelektriker unbeliebt machen und nach meinem Material Ausschau halten. |
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| Convention Center. |
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| So verbringe ich die ersten zwei Tage. Büroarbeit im Hotel, immer mal wieder auf der Messe um den Burschen auf die Sprünge zu helfen bei den Arbeiten die vor meinem Arbeitsbeginn stehen wie z.B. Elektrik, Deckenabhängungen und Materialanlieferung. Hört sich einfach an, ist aber in Amerika ein ganz anderer Schuh als bei uns ... Und all das immer im Verbund mit dem Kampf gegen die innere Uhr. |
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| Eingang zur Hotelanlage. |
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| Erste Ausflüge in die bei Touristen sehr beliebte Stadt folgen. Und ich bin ... ja, ich bin geschockt. So schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt. |
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| Irgend ein pompöser Kasten. Hotel, Casino und Show ... |
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| Wie ein verschrecktes Kaninchen auf der Flucht im Zick-Zack durch die Touristenmassen. Alkohol wird hemmungslos auf der Strasse konsumiert und ständig versuchen einem schmierige Leute Kärtchen irgendwelcher Pornoshows in die Hand zu drücken. So viel Unsinn, Selbstdarstellung, Lärm, Licht, Glücksspiel und Show die die Menschheit nicht braucht habe ich noch nicht gesehen. OK, ich bin auch nur ein kleiner hinterwäldlerischer Messebauer der wohl noch nicht allzu viel herum gekommen ist ... aber, ist das das Maß der Dinge? Ist das erstrebenswert? Mache ich was falsch wenn ich meinen Urlaub nicht so verbringen möchte? |
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| Beeindruckend. |
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